Die Osteopathie ist ein ganzheitliches Behandlungskonzept, welches den Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele betrachtet. Die Osteopathie ist dabei gleichzeitig Wissenschaft, Kunst und Philosophie.
Wichtig ist die Sicht, dass der Mensch eine Einheit aus Körper und Geist ist. Diese Einheit spiegelt sich in der Arbeitsweise des Osteopathen wieder und kann sich auf unterschiedlichen Ebenen ausdrücken. Funktionsstörungen von Gelenken, Bindegewebszügen und Muskelketten können Nervenfunktionen einschränken, mangelhafte Gewebsdurchblutung und Lymphstaus verursachen. Beschwerdebild, Lokalisation und Beschwerdeursache können demnach sehr verschieden sein.
In der Behandlung kann der Osteopath auf ein Repertoire von sehr sanften bis hin zu kraftvoll ausgeführten Behandlungstechniken zurückgreifen, den Patienten in Bewegung und Haltung schulen, sowie Tipps und Informationen für den Alltag mitgeben.
Osteopathie für Kinder
Ziel der Osteopathie bei Säuglingen und Kindern ist es, durch sanfte Techniken dem Kind den bestmöglichen Start in das Leben zu ermöglichen. Während der Schwangerschaft können verschiedene Faktoren wie z.B. Zwangslage in der Gebärmutter oder Stressbelastungen die Entwicklung von Säuglingen beeinflussen und sich oft auch in körperlichen Funktionsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Durch die aufrechte Haltung bilden sich schon im Kindergartenalter muskuläre Dysbalancen. Mit der Schulzeit kommen weitere Belastungen durch Schulranzen und der Sitzhaltung hinzu, die zu Schmerzen führen können.
In der Osteopathie für Kindern können wir mit speziellen Therapiemethoden die Symptome lindern oder völlig beseitigen und die weitere Entwicklung positiv beeinflussen.